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Sattwa, Rajas und Tamas ausbalancieren

Die drei Gunas Sattwa, Rajas und Tamas ausbalancieren

„Die Menschen müssen wissen, wie sie Sattwa, Rajas und Tamas in sich ausbalancieren können.

Daher möchte ich, dass die Trigun als meine Schwestern inkarniert wird.“ (Narayn, Gottheit der Bewahrung)

Nach der altindischen Weltsicht (ayurvedischen und yogischen Philosophie) hat alle Materie in der Natur 3 Gunas – Sattva, Rajas und Tamas. Gunas sind kosmische Kräfte, die die Qualität Deines inneren Lebens beeinflussen. Alle drei Gunas sind immer in relativen Mengen vorhanden und jedes Guna hat seine Qualitäten.

Die gesamte Schöpfung besteht aus drei elementaren Energien oder Kräften: Sattva, Rajas und Tamas.

Jede Energie hat eine bestimmte Qualität (Guna) und diese Energien sind alles, sind in allem und erschaffen alles. Sie lassen Dich denken, was Du denkst und fühlen, was Du fühlst.

Das Wort Guna bedeutet „Faser“ und impliziert, dass die Kräfte von Sattva, Rajas und Tamas miteinander verwoben sind, um das Universum zu bilden. Die drei Gunas sind immer präsent und interagieren miteinander.

Guna ist die subtilste Eigenschaft der Natur, sie existiert in allen Wesen, in verschiedenen Konzentrations- und Kombinationsgraden, auf physischer, emotionaler und mentaler Ebene.

Gunas sind die drei Eigenschaften, aus denen sich das Universum zusammensetzt. Die Gunas, Sattva, Rajas und Tamas sind die Hauptqualitäten der Natur, die die Seele mit dem Körper verbinden. Sie sind die Energien des Universums.

Ayurveda und Yoga verwenden die Gunas, um zu bestimmen, welche in unserer Natur vorherrschen. Dadurch können wir den Zustand unseres Geistes messen. Die Gunas sind immer miteinander verbunden, aber im Gegensatz zu den Doshas können die dominanten Guna während unseres Lebens variieren, im Moment oder am Tag, insbesondere interagieren sie dynamisch.

GUNAS: Die Modalitäten der materiellen Natur. Yoga, Meditation, Ayurveda

Hier informiert Srila Japananda das Acbsp, wie man sich der Unwissenheit und Leidenschaft hingibt und den Weg der reinen Güte beschreitet, bis man die Fähigkeit erlangt, sie zu überwinden.

Die Allmutter schuf Trigun als Grundlage der materiellen Schöpfung

Mahakali, die Göttin der Zeit, die Mutter aller Wesen, die Allmutter beschwor die Trigun, die Grundlage aller materiellen Schöpfungen waren und sind:

1) Sattwa – die Guna der Reinheit und Bewahrung

2) Rajas – die Guna der Leidenschaft und Schöpfung

3) Tams – die Guna des Wissens (Chaos und der Zerstörung)

Die Trigun
Die Menschen haben ihren Weg verloren. Um sie wieder auf den richtigen Weg zu bringen, müssen sie wissen, wie sie Sattwa, Rajas und Tamas in sich ausbalancieren können.
Trigun darf nicht getrennt werden, nicht in die einzelnen Gunas, die jeder auch Eigenschaften der anderen Gunas haben.

Es gibt 3 Arten von Gunas, die die Basis des Universums und der Existenzweisen sind.

Dies sind in der Tat komplizierte Konzepte, die hier vereinfacht dargestellt sind.
Sie stammen aus dem Konzept von Trigunamaye Mahamaya.

Sattwa Guna:

Verstehe dies als positive Energie. Der Sattva-Geist ist ruhig, präsent, bewußt, glücklich und frei von Verlangen
Bei diesem Guna geht es um Reinhheit und Harmonie
Sattwa Guna ist mit Narayan verbunden.

Tamas Guna:

Betrachte dies als negative Energie, nicht böse, obwohl es zum Bösen führt, ist das Guna selbst nicht böse.

Bei diesem Guna geht es um Unwissenheit, Chaos und Zerstörung. Tamas Guna ist mit Mahdev verbunden.

Raja Guna:

Sieh es als eine Mischung aus Sattwa und Tamas-Guna.
Rajas Geist ist leidenschaftlich, aggressiv, frustriert und aufgeregt. Bei diesem Guna geht es um Aktivität, Leidenschaft und Manipulation Rajas Guna ist mit Brahmadev verbunden.

Tamas und Rajas sind für das Funktionieren dieser Welt notwendig und
Sattwa ist da, um ein Gleichgewicht zwischen ihnen herzugstellen.

Zum Beispiel ist Arbeiten (Rajas) wichtig, aber auch Ruhen (Tamas).
Aber zu viel Arbeit kann Dich erschöpfen und zu viel Ruhe kann Dich faul machen.
Daher ist es notwendig zu erkennen (Sattwa), wieviel wir arbeiten und wieviel wir ruhen sollten.

Diese drei Gunas sind in der materiellen Energie vorhanden und unser Geist besteht aus derselben Energie. Daher sind alle drei Gunas auch in unserem Geist vorhanden.

Sie können mit drei Wrestlern vergleichen werden, die miteinander konkurrieren, um die Vorherrschaft über den eigenen Geist zu erlangen.

Diese Gunas erscheinen in Charak Samhita, der vedischen Psychologie, und

auch in der Samakhya-Philosophie.

Die eine oder andere Guna beginnt zu dominieren, abhängig von

  • der äußeren Umgebung,
  • der inneren Kontemplation und
  • der Moral.

Wie Shree Krishna in Geeta Kapitel 14, Vers 10 sagte:

Manchmal herrscht Güte (Sattva) über Leidenschaft (Rajas) und Unwissenheit (Tamas), oh Nachkomme von Bharat.
Manchmal dominiert Leidenschaft (Rajas) Güte (Sattva) und Unwissenheit (Tamas).
Und zu anderen Zeiten überwindet Unwissenheit (Tamas) Güte (Sattva) und Leidenschaft (Rajas).

Schlussfolgerung für Sattva

Einer der größten Faktoren hinter allen Krankheiten ist unser Mangel an Kontrolle über unsere Denkmuster. Je negativer Du denkst, desto mehr negative Dinge passieren Dir. Dein Geist und Dein Körper sind miteinander verbunden, und die Gesundheit des einen hängt von der des anderen ab.

Ein sattviger Geist ist klar und zufrieden. Wenn Du einen sattvigen Geist kultivierst, schaffst Du einen gesunden, stabilen, glückseligen und positiven Geist, der Gesundheit und Wohlbefinden anzieht und inspiriert. Die Kultivierung eines sattvischen Geisteszustandes garantiert Dir die bestmögliche Zukunft.

Sei Dir bewusst, dass bestimmte Ernährungsvorschläge ein Ausgangspunkt sind, um sattvische Gedankenmuster zu entwickeln.  Es gibt viele andere Lebensmittel, Lifestyle-Tipps und Geist-Körper-Techniken, die sich als sattvisch qualifizieren.

Lerne den yogischen Weg zur psychischen Gesundheit über den „sattvische Geist“.

Eine fundamentale Sache ist: Du kannst Deinen Körper nicht heilen, ohne Deinen Geist zu heilen!

Guna-Management

Das Wissen über die drei Gunas und Guna-Management eröffnen Dir eine neue Sichtweise der Welt und ein tieferes Verständnis deines Selbst.

Es ist demnach wichtig zu wissen, wie man sich der Unwissenheit und Leidenschaft hingibt und den Weg der reinen Güte beschreitet, bis man die Fähigkeit erlangt, sie zu überwinden.

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Quellen:

Quelle Titelbild: https://motherofhealth.com/what-is-sattva

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