35 bis 36 Jahren, in der oft signifikante Umbrüche, Krisen und Neuausrichtungen stattfinden.
Es wird oft als das „Erwachsenwerden“ oder eine Nachwirkung der Saturn-Rückkehr (ca. 28-30 Jahre) betrachtet.
Hier sind die Kernaspekte dieses Zeitraums:
  • Der erste Saturn-Quadrat (ca. 36 Jahre): Nach der „Saturn-Rückkehr“ um das 29. Lebensjahr, die oft harte Lektionen bringt, folgt mit dem ersten Saturn-Quadrat um das 36. Lebensjahr eine weitere, oft als schwierig empfundene Zeit. Es ist eine Phase, in der man die Ergebnisse der letzten Jahre überprüft und oft radikale Änderungen an Karriere oder Beziehungen vornimmt.
  • Der „Schatten“ der Midlife-Crisis: Während die klassische Midlife-Crisis oft bei 40-50 Jahren angesetzt wird, erleben viele Menschen bereits in der Mitte der 30er eine intensive Phase der Überforderung oder Neubewertung. Es ist ein „Fenster“, in dem der Druck durch Beruf, Kindererziehung oder die Pflege alternder Eltern kulminiert.
  • Neudefinition des Selbst: Astrologisch gesehen gilt das 36. Lebensjahr (oft ein „Erstes Haus-Jahr“) als eine Zeit, in der man sich selbst neu definiert. Man lässt Teile seines Lebens oder der eigenen Identität zurück, die im vorherigen 12-Jahres-Zyklus nicht mehr funktionierten.
  • Jupiter-Rückkehr: Um das 36. Lebensjahr kehrt Jupiter in das Rashi (Zeichen) zurück, in dem er bei der Geburt stand. In der vedischen Astrologie wird dies als Beginn einer neuen Phase betrachtet, die zwar Umbrüche bringt, aber auch langfristige Stabilität einläuten kann.
Zusammenfassend ist dieses „Fenster“ eine Zeit der Reifung, die oft mit erhöhter Stressbelastung, „Midlife-Stress“ oder dem Gefühl einhergeht, Entscheidungen treffen zu müssen, die den Rest des Lebens prägen.